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FEBRUAR Photo-News / Neues aus der Dunkelkammer

Veröffentlicht am 06.02.2017

M U S I K  -  I N S T R U M E N T E

Photo-Shooting im Home Studio

Regentage haben ihre eigene Stimmung und bringen manchmal spezielle Ideen – hier die Idee, einen Teil meiner Musikinstrumente vor die Kamera zu holen und sie in ihrer Schönheit und Besonderheit zu inszenieren.

 

Ein schwarzer Stoffhintergrund wurde gewählt, um die Instrumente von unruhigen Strukturen freizustellen. Beleuchtungsquelle war ein Blitzkopf mit weißem Durchlichtschirm von links, rechts positionierte ich einen Reflektor zum Aufhellen der Schatten. Mit einem schwarzen Reflektor wurde der Hintergrund abgeschattet.

In meiner Vorstellung sollten Bilder in eher warmen Farben entstehen. Deshalb habe ich die ersten Motive nicht nur bei Blitzbeleuchtung aufgenommen sondern auch mit dem wesentlich schwächeren Einstelllicht.

Bei dem Aufnahmeobjektiv entschied ich mich für das Nikon 1.4 50mm, das bei meiner Crop Kamera 75mm Vollformat entspricht, also ein leichtes Tele.

 Bei der ersten Aufnahme, der Snare Drum, war mein Ziel, einen deutlichen Unschärfeverlauf zu zeigen. Der Schärfepunkt sollte auf den Spitzen der Drum Sticks liegen, die weiter hinten liegenden Bildteile sollten sich in einem schönen Bokeh auflösen. Also war hier volle Öffnung der Blende angesagt.

Auch beim zweiten Motiv (Akustikgitarre mit Snare Drum) wurde mit offener Blende 1.4 gearbeitet, damit sich die Gitarre etwas von der Snare im Hintergrund abheben konnte.

Auch Bild drei wurde mit großer Blende (2.0) aufgenommen. Hier war das Problem, eine schöne weiche Reflexion auf dem Gitarrenkorpus zu erzielen, daher musste der Winkel zwischen Korpusoberfläche und Lichtquelle so oft variiert werden bis es passte.

Das Stillleben mit Instrumenten, Obst und Brot dagegen sollte eine durchgehende Schärfe bekommen, so wurde dafür Blende 6.3 gewählt. Und diese Aufnahme ist, im Gegensatz zu den anderen, geblitzt.

Aufgenommen wurden RAW Dateien, Entwicklung und grundlegende Bearbeitung in Capture One durchgeführt. Die Feinanpassung wurde dann in Photoshop

 

 Elements durchgeführt.

 

Voilà!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS:

Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass beim letzten Bild der Wein im Glas fehlt. Dann trinke ich den eben jetzt.

Zum Wohl!