Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Aktuelles

Photographie & Literatur: ENDE DER KOMMUNIKATION

Veröffentlicht am 05.04.2018

Diese kürzlich von mir gesehene und mit der Kamera aufgenommene Schaufenster-Szene verführte mich wie schon häufiger dazu, einen kleinen Text zu schreiben, der vom Leser nicht allzu ernst genommen werden sollte.

Ganzen Eintrag lesen »

PHOTOGRAPHIE: "Vergessener" LOST-PLACE

Veröffentlicht am 22.01.2018

AUS

SORTIERT

 

Die Geschichte zu den Bildern

 

1927 war sie gebaut worden, die damals moderne Kinder- und Frauenklinik auf der Lotharstraße in Duisburg-Neudorf. 1977 war es dann soweit – die Einrichtung musste einem Erweiterungsneubau der Uni Essen-Duisburg weichen. Am 12. September zog die Klinik zum Kalkweg um, und kurz darauf begann man, das Inventar aus den Räumen zu entsorgen.

Zufällig kam ich damals dort vorbei – ich wohnte nicht weit von der Klinik entfernt. War sofort von der seltsamen Atmosphäre des aufgegebenen Ortes gefangen, kehrte am Abend mit Kamera und Blitzgerät zurück und machte meine Aufnahmen.

Ganzen Eintrag lesen »

Schreiben am Neuen Roman: MEINE ORTE...(2)

Veröffentlicht am 08.01.2018

"Emmas Kiosk", Köln-Marienburg"Emmas Kiosk", Köln-MarienburgIn der besten Gegend von Köln-Zollstock liegt das luxuriöse Wohneigentum von Johannes Eisentraut, einem Immobilienmakler mit Büros in Köln und auf Teneriffa...“ -

So hatte ich in einem Eintrag vom Mai letzten Jahres berichtet. So weit, so gut. Das würde natürlich gut passen.

Aber nicht gut genug.

Die perfekte Heimat für Eisentraut, diese schillernde Persönlichkeit, ist natürlich… Köln-Marienburg. Nachdem sich diese Idee in mir festgesetzt hatte, bin ich los, begleitet von meiner Frau, und habe diesen Stadtteil, den ich vorher nicht wirklich kannte, einmal einer Besichtigung „mit literarischen Augen“ unterzogen.

Fazit:

Wenn ich Johannes Eisentraut wäre, käme im Raum Köln definitiv nichts Anderes für mich in Frage. Eine eindeutige Antwort.

Nun denn, dann sollte es so sein.

Ganzen Eintrag lesen »

Location-Recherche: Schub für die Phantasie

Veröffentlicht am 10.12.2017

Als Autor schöpfe ich aus dem Brunnen meiner Phantasie.

Nicht nur.

Ich merke stets, dass es meiner Vorstellungskraft immer wieder einen großen Schub gibt, wenn ich von der Wirklichkeit tanken kann. Indem ich während des Schreibens eine Location meines Romans aufsuche – physisch real – und dort umherstreife, mich treiben lassen. Recherche vor Ort, natürlich, vielleicht aber auch ein zielloses Eintauchen in die besondere Atmosphäre des Ortes und seiner Menschen, die ich einfach auf mich wirken lassen.

Beispiel Düsseldorf.

Die Story:

KaWe (Karl-Wilhelm Wächter) will herausfinden, was es mit dem „Club Roxy“ auf sich hat, wo einige Fäden seiner Ermittlungen um den Tod von Giselle, einer ehemaligen Schülerin, ihren Ursprung zu haben scheinen.

 

Der Tag meines Besuches in Düsseldorf war etwas trostlos, was das vorherrschende Wetter betraf, die Menschen eilten mit eingezogenen Köpfen und hochgezogenen Schultern zu ihren Zielen – nur die Drogenabhängigen auf dem Worringer Platz warteten ergeben auf das Ende der Razzia, die fünf, sechs Polizisten gerade bei ihnen vornahm.

Ganzen Eintrag lesen »

Photographie & Literatur: GEDANKEN EINES KATERS

Veröffentlicht am 03.12.2017

WISSEN, WAS ZU TUN IST...

 

„Scheiße, dachte Garfield – Scheiß-Wetter, Scheiß-Tiewie, Scheiß-Menschen!“

Während er auf seinem Katzenbaum saß und gelangweilt auf die weiß gesprenkelte Straße sah verfluchte er das Wetter, diesen nasskalten Schneeregen, der ihm den Spaß verdarb, auf die Terrasse zu gehen und nach unvorsichtigen Vögeln oder Eichhörnchen Ausschau zu halten, verfluchte die Kätzin Tiewie, die er immer mal wieder gerne ärgerte, wenn er an Langeweile litt und die sich gerade in den Kleiderschrank verzogen hatte und anscheinend lieber mit den Menschenpullovern kuschelte, verfluchte seine Menschen, von denen die eine nicht da war und der andere bloß die ganze Zeit an seinem Schreibtisch saß und schrieb. Schreiben - wie langweilig war das denn bloß!

Langeweile…

Ganzen Eintrag lesen »

NOVEMBER - Tierfotografie: Eine Katze ist kein Hund...

Veröffentlicht am 27.11.2017

Inspiriert von sehr interessanten, tollen Hundebildern eines Fotografen-Freundes habe ich mir hoch motiviert Gedanken gemacht, wie ich mit Mitteln unseres Heimstudios unseren Kater in ähnlichen interessanten Posen ablichten kann. Und zusammen mit meiner Frau ausprobiert.

 Gelernt habe ich dann erstmal, dass eine Katze nicht nur nicht bellt, sondern auch sonst kein Hund ist, definitiv nicht.

Sie gehorcht beim Shooting nicht, bleibt nicht ruhig sitzen, schnappt nicht nach hingeworfenem Futter, macht nur das, wozu sie gerade Lust hat. Wenn sie nicht schläft.

Ganzen Eintrag lesen »

OKTOBER - Photographie meets Literatur meets Photo...

Veröffentlicht am 04.10.2017

Ein Foto kann der Auslöser für Gedanken sein, die zum geschriebenen Wort führen.

Ein Beispiel ist das folgende Bild. Hier bringt es mich zu einer Betrachtung über das eigene Tun, das zu dem Foto geführt hatte.

Ganzen Eintrag lesen »

Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (4)

Veröffentlicht am 11.08.2017

Vierter Teil: Lissabon (Teil 2)

 

Die Morgenluft, die wir beim Aufstehen aus dem großen Fenster vor dem winzigen Balkon schnuppern gibt eine Ahnung davon, dass uns heute, im Gegensatz zu den gemäßigten Temperaturen der letzten Tage, eher große Hitze erwartet. Dem entsprechend ziehen wir uns leicht an, als wir vom Praça Martim Moniz mit der Metro aufbrechen. An der Station Cais do Sodré geht
es mit der Regionalbahn weiter, deren Klimaanlage gut eingestellt ist. Beim Aussteigen in Belém wallt uns dann die Hitze entgegen.

 

Ganzen Eintrag lesen »

Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (3)

Veröffentlicht am 06.08.2017

 

Dritter Teil: endlich Lissabon!

 

Der Wecker ist eingestellt für 6.30 Uhr, aber schon zehn Minuten vorher sind wir wach. Bloß nicht das Einlaufen in den Bahnhof verpassen! Nach dem Frischmachen ab in den Barwaggon: "Dos espressi, por favor." Vom Schlafwagenschaffner erfahren wir, dass es noch 20 Minuten bis zum Bahnhof Santa Apolónia sind.

Ganzen Eintrag lesen »

Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (2)

Veröffentlicht am 03.08.2017

Zweiter Teil: die Anreise

 

Dank der guten Vorbereitung durch „Gleisnost“ verlief die Reise bis Paris unproblematisch – kein Hetzen, um einen Anschlusszug noch zu bekommen, kein elend langes Warten. „Der Weg ist das Ziel“, in diesen Modus verfielen wir schnell – anders als bei den gewohnten Anreisen per Flugzeug oder Auto, während ICE oder TGV in teilweise atemberaubendem Tempo knapp vor 300 km/h über die Schienen jagten – sanft und leise der ICE, noch sanfter, noch komfortabler sein französischer Kollege.

Ganzen Eintrag lesen »