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Aktuelles

Location-Recherche: Schub für die Phantasie

Veröffentlicht am 10.12.2017

Als Autor schöpfe ich aus dem Brunnen meiner Phantasie.

Nicht nur.

Ich merke stets, dass es meiner Vorstellungskraft immer wieder einen großen Schub gibt, wenn ich von der Wirklichkeit tanken kann. Indem ich während des Schreibens eine Location meines Romans aufsuche – physisch real – und dort umherstreife, mich treiben lassen. Recherche vor Ort, natürlich, vielleicht aber auch ein zielloses Eintauchen in die besondere Atmosphäre des Ortes und seiner Menschen, die ich einfach auf mich wirken lassen.

Beispiel Düsseldorf.

Die Story:

KaWe (Karl-Wilhelm Wächter) will herausfinden, was es mit dem „Club Roxy“ auf sich hat, wo einige Fäden seiner Ermittlungen um den Tod von Giselle, einer ehemaligen Schülerin, ihren Ursprung zu haben scheinen.

 

Der Tag meines Besuches in Düsseldorf war etwas trostlos, was das vorherrschende Wetter betraf, die Menschen eilten mit eingezogenen Köpfen und hochgezogenen Schultern zu ihren Zielen – nur die Drogenabhängigen auf dem Worringer Platz warteten ergeben auf das Ende der Razzia, die fünf, sechs Polizisten gerade bei ihnen vornahm.

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Photographie & Literatur: GEDANKEN EINES KATERS

Veröffentlicht am 03.12.2017

WISSEN, WAS ZU TUN IST...

 

„Scheiße, dachte Garfield – Scheiß-Wetter, Scheiß-Tiewie, Scheiß-Menschen!“

Während er auf seinem Katzenbaum saß und gelangweilt auf die weiß gesprenkelte Straße sah verfluchte er das Wetter, diesen nasskalten Schneeregen, der ihm den Spaß verdarb, auf die Terrasse zu gehen und nach unvorsichtigen Vögeln oder Eichhörnchen Ausschau zu halten, verfluchte die Kätzin Tiewie, die er immer mal wieder gerne ärgerte, wenn er an Langeweile litt und die sich gerade in den Kleiderschrank verzogen hatte und anscheinend lieber mit den Menschenpullovern kuschelte, verfluchte seine Menschen, von denen die eine nicht da war und der andere bloß die ganze Zeit an seinem Schreibtisch saß und schrieb. Schreiben - wie langweilig war das denn bloß!

Langeweile…

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NOVEMBER - Tierfotografie: Eine Katze ist kein Hund...

Veröffentlicht am 27.11.2017

Inspiriert von sehr interessanten, tollen Hundebildern eines Fotografen-Freundes habe ich mir hoch motiviert Gedanken gemacht, wie ich mit Mitteln unseres Heimstudios unseren Kater in ähnlichen interessanten Posen ablichten kann. Und zusammen mit meiner Frau ausprobiert.

 Gelernt habe ich dann erstmal, dass eine Katze nicht nur nicht bellt, sondern auch sonst kein Hund ist, definitiv nicht.

Sie gehorcht beim Shooting nicht, bleibt nicht ruhig sitzen, schnappt nicht nach hingeworfenem Futter, macht nur das, wozu sie gerade Lust hat. Wenn sie nicht schläft.

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OKTOBER - Photographie meets Literatur meets Photo...

Veröffentlicht am 04.10.2017

Ein Foto kann der Auslöser für Gedanken sein, die zum geschriebenen Wort führen.

Ein Beispiel ist das folgende Bild. Hier bringt es mich zu einer Betrachtung über das eigene Tun, das zu dem Foto geführt hatte.

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Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (4)

Veröffentlicht am 11.08.2017

Vierter Teil: Lissabon (Teil 2)

 

Die Morgenluft, die wir beim Aufstehen aus dem großen Fenster vor dem winzigen Balkon schnuppern gibt eine Ahnung davon, dass uns heute, im Gegensatz zu den gemäßigten Temperaturen der letzten Tage, eher große Hitze erwartet. Dem entsprechend ziehen wir uns leicht an, als wir vom Praça Martim Moniz mit der Metro aufbrechen. An der Station Cais do Sodré geht
es mit der Regionalbahn weiter, deren Klimaanlage gut eingestellt ist. Beim Aussteigen in Belém wallt uns dann die Hitze entgegen.

 

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Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (3)

Veröffentlicht am 06.08.2017

 

Dritter Teil: endlich Lissabon!

 

Der Wecker ist eingestellt für 6.30 Uhr, aber schon zehn Minuten vorher sind wir wach. Bloß nicht das Einlaufen in den Bahnhof verpassen! Nach dem Frischmachen ab in den Barwaggon: "Dos espressi, por favor." Vom Schlafwagenschaffner erfahren wir, dass es noch 20 Minuten bis zum Bahnhof Santa Apolónia sind.

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Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (2)

Veröffentlicht am 03.08.2017

Zweiter Teil: die Anreise

 

Dank der guten Vorbereitung durch „Gleisnost“ verlief die Reise bis Paris unproblematisch – kein Hetzen, um einen Anschlusszug noch zu bekommen, kein elend langes Warten. „Der Weg ist das Ziel“, in diesen Modus verfielen wir schnell – anders als bei den gewohnten Anreisen per Flugzeug oder Auto, während ICE oder TGV in teilweise atemberaubendem Tempo knapp vor 300 km/h über die Schienen jagten – sanft und leise der ICE, noch sanfter, noch komfortabler sein französischer Kollege.

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Reisebericht: LISSABON MIT DEM NACHTZUG (1)

Veröffentlicht am 02.08.2017

erster Teil: Idee und Vorbereitung

 

Ob als Auslöser für unsere Reise Berichte von Freunden ausschlaggebend gewesen waren, Bilder von den skurrilen alten Straßenbahnen oder die Lektüre von „Nachtzug nach Lissabon“ ist heute nicht mehr zweifelsfrei auszumachen.

Von Anfang an stand aber für unsere Reise nach Lissabon fest: Erstens sollte die Hin- und Rückreise mit der Eisenbahn erfolgen, und zwar ab dem französisch-spanischen Grenzbahnhof Irún mit dem legendären „Nachtzug“. Und zweitens sollte diese Reise, wie die meisten unserer Städtetouren, als ein Ergebnis einen möglichst reichen Ertrag an interessanten Fotos haben, Bilder, die uns einfach als solche gefallen würden oder auch Land und Leute auf interessante Art zeigen sollten...

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MAI Photo-News / Neues aus der Dunkelkammer

Veröffentlicht am 28.05.2017

Mit Heißluft-Ballon und Kamera unterwegs

 

Über dem RheinÜber dem RheinSchon eine ganze Zeit vor dem geplanten Start unserer Ballonfahrt hatten wir uns auf der Website des Unternehmens informiert: Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Fahrt aufgrund von zu viel Wind, zu wenig Wind, schlechter Sicht oder gar Regen abgesagt bzw. verlegt werden würde erschien ziemlich groß.

Das Wetter war an den vorangegangenen Tagen nun recht unsicher gewesen und wir hatten uns daher gefragt, ob diese Ballonfahrt an dem geplanten Termin überhaupt stattfinden würde. Die Order des Unternehmens war, dass die Passagiere zwei Stunden vor dem geplanten Start anrufen sollten, dann würde man ihnen – sollte die Fahrt stattfinden – einen von vier möglichen Startplätzen im Kölner Raum nennen. So waren wir natürlich extrem gespannt, ob die Fahrt heute stattfinden würde und wo.

"OB" war dann glücklicherweise JA und "WO" war eine große Wiese in Köln-Sülz, in der Näher des Militärrings.

Fotografisch gut vorbereitet stiegen wir aus dem Auto: Da ich keine Lust auf Objektivwechsel in der Gondel verspürte hatte ich zwei Gehäuse mit, an dem einen ein lichtstarkes Weitwinkelzoom mit 27mm bis 80mm Brennweite, an dem anderen das 12mm Fischauge. Diese Kombination erwies sich auch im Nachhinein als absolut geeignet.

Das Wetter hatte sich an diesem Tag nicht nur freundlich entwickelt sondern auch fotogen: blauer Himmel mit schönen Wolken. Pünktlich kurz vor 18:00 Uhr waren wir dann vor Ort, auf uns Passagiere warteten schon drei Autos nebst Personal mit mehr oder weniger stylischen, großen Anhängern, die wohl das notwendige Material enthielten, das uns in die Lüfte befördern würde: Ballonhülle, Gondel und Brenner.

 

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MAI - Neues aus der literarischen Kramkiste

Veröffentlicht am 05.05.2017

 

Schreiben am Neuen Roman:  MEINE ORTE...

 

Ich habe mir für heute überlegt, euch auf einen Spaziergang zu den Orten der Handlung mitzunehmen, an denen wir unsere Protagonisten im Verlaufe der Handlung antreffen werden.
Häufig werden wir KaWe in seiner Schule begegnen. Natürlich, er ist Lehrer, daher ist das auch nicht weiter überraschend. Seine Schule ist die „Ostpark-Schule“ in Mülheim.

Nicht in der Stadt an der Ruhr, sondern in „Köln“-Mülheim, dem bevölkerungsreichsten Stadtteil der rheinischen „Großstadt mit dem gewaltigen Ego“ – ein Stadtteil, der leider auf der „Schäl Sick“ liegt.

Die Ostparkschule ist mit Sicherheit nicht KaWe‘s Traumschule – hier tummeln sich unter der Leitung des arbeitsscheuen, aber dennoch oft stark schwitzenden Schulleiters Schmidt die unterschiedlichsten Lehrer-Charaktere. Worauf ich noch zu späterem Zeitpunkt zurückkommen werde.

 

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